Sozialversicherungsträger 

Wir vermitteln ein realistisches Bild des Verpflichtungsumfanges für Altersversorgungs- und Beihilfeleistungen.

Die Altersrückstellungen in der Jahresrechnung sind und bleiben eine wesentliche Belastung der Krankenkasse. Bei der Bewertung der Höhe dieser Verpflichtungen soll – und darf – auf die unternehmensindividuellen Gegebenheiten eingegangen werden.

Bilanzierung der Altersrückstellungen

In Abstimmung mit einem Wirtschaftsprüfer kann die Krankenkasse auf Basis unserer Berechnungen die Bilanzierung der Altersrückstellungen realitätsnah und stabil durchführen. Auf dieser Basis ist die Kasse dann in der Lage, eine Kapitaldeckung (und somit durch Saldierung ein Nullausweis in der Bilanz) aufzubauen.

Durch eine fundierte aktuarielle Analyse der Bestände der Versorgungsberechtigten der Kasse werden – mit dem Bundesversicherungsamt (BVA) abgestimmte - Bewertungsansätze hergeleitet, die ein realistisches Bild des Verpflichtungsumfanges geben.

Basierend auf den Zahlungsverpflichtungen entwickeln wir eine individuell an die Bedürfnisse angepasste Kapitalanlagestrategie.

Durchblick ist ein guter Wegweiser, Expertise ein zeitgemäßer und zukunftstauglicher Weg.

Kooperation mit Wirtschaftsprüfer KOHLHEPP GmbH

Als sachverständiger Pensionsaktuar mit Spezialisierung auf gesetzliche Krankenkassen erstellen wir gutachterliche Bewertungen in enger Abstimmung mit dem Wirtschaftsprüfungsunternehmen KOHLHEPP GmbH WPG. Herr Dr. Ralf Kohlhepp ist ein ausgewiesener Experte mit langjähriger Erfahrung in der Beratung und Prüfung von gesetzlichen Krankenkassen und seit Jahren als Associate Partner beratend tätig für uns.

Case Study Lebenserwartung

Case Study Lebenserwartung

In den Verordnungen und Leitfäden wird ein Sicher-heitszuschlag in Form einer „um vier Jahre erhöhten Lebenserwartung“ gefordert. Präzisere Vorgaben, bspw. Verwendung von Sterbetafeln, werden nicht gemacht.

Soweit die Sterbetafeln nicht vom Richtliniengeber vorgeschrieben bzw. als „Standard“ empfohlen werden, ist es bei versicherungsmathematischen Bewertungen standesrechtliche Praxis, die Angemessenheit der verwendeten Sterbetafeln am konkreten Bestand nachzuweisen. Insbesondere hinsichtlich der Sterblichkeit wird über einen mehrjährigen Betrachtungszeitraum das „rechnungsmäßige“ Versterben mit den tatsächlichen Leistungsfällen verglichen. Zusätzlich ist auch zu prüfen, ob die rechnungsmäßig wegfallenden Leistungen der tatsächlichen Entwicklung entsprechen. Letzteres dient der Überprüfung der in der Regel festzustellenden Korrelation zwischen

Rentenhöhe und geringerer Sterblichkeit.

Soweit Bestände objektiv und systembedingt differenziert werden können (z. B. DO-Angestellte mit beamtenähnlicher Versorgung vs. Tarifangestellte), sollte eine getrennte Untersuchung erfolgen.

Je nachdem, mit welchen Sterbetafeln bewertet wird und mit welchen Modifikationen diese „um vier Jahre erhöhte Lebenserwartung abgebildet wird, kann sich nach Bestandsanalyse cet. par. ein niedrigerer oder auch höherer Verpflichtungsumfang ergeben. Auf jeden Fall hat die Kasse die Gewissheit, dass die Annahmen auch wirklich zu „ihrem“ Bestand passen.

Mehr Details folgen.

Ries team schwinn
Senior Consultant / Aktuar DAV / IVS Sachverständiger
Volker Schwinn

Case Study Rechnungszins

Case Study Rechnungszins

Der in der Verordnung vorgegebene Rechnungszins von 4,25 % ist als Obergrenze zu verstehen.

Angesichts des aktuellen Kapitalmarktumfeldes und der tatsächlich zu erwartenden Zinserträge ist es durchaus möglich, die Verpflichtungen mit einem – aus Unternehmenssicht – angemessenen, niedrigeren Rechnungszins anhand realistisch zu erwartender Renditen zu ermitteln.

Dies führt cet. par. zu einem Anstieg des Verpflichtungsumfanges. Je dichter die Kapitalanlage im prospektiv zu erwartendem Ergebnis in der Nähe des „Höchstrechnungszinses“ liegt, desto geringer ist dieser Anstieg der Rückstellungen.

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Senior Consultant / Aktuar DAV / IVS Sachverständiger
Volker Schwinn

  • Bildschirmfoto 2020 01 30 um 13 19 35
    Konkrete Beispiele - Zins 4,25% (I/II)
  • Bildschirmfoto 2020 01 30 um 13 17 40
    Konkrete Beispiele - Zins 4,25% (II/II)
  • Bildschirmfoto 2020 01 30 um 13 19 45
    Konkrete Beispiele - Zins 3,00% (I/II)
  • Bildschirmfoto 2020 01 30 um 13 19 52
    Konkrete Beispiele - Zins 3,00%(II/II)
Case Study Bewertungsmethode

Case Study Bewertungsmethode

Die Verordnung (KK-AltRückV) und der hierzu herausgegebene Leitfaden schreiben die Bewertung der Verpflichtung mit dem Barwert (Wert der zukünftig zu erbringenden Leistungen, abgezinst auf den Berechnungszeitpunkt) vor und schließen andere gängige Verfahren, wie die PUC-Methode („projected unit credit“, „laufender Einmalbeitrag“), aus. Während erstgenanntes Verfahren die insgesamt über die Dienstzeit erwerbbaren Leistungen berücksichtigt, bezieht sich das letztgenannte Verfahren nur auf die zum Berechnungszeitpunkt bereits erworbenen Anwartschaften.

Somit wird bei der PUC-Methode die Anwartschaft dienstzeitabhängig bis zum Rentenbeginn sukzessive aufgebaut. Während das Barwertverfahren für den Fall der KK-AltRückV, also den Aufbau einer Kapitaldeckung für die ab dem Jahre 2050 zu erbringende Leistungen, geeignet ist, ist es für die vor diesem Zeitpunkt zu erbringenden Leistungen (bei sinngemäßer Anwendung gemäß § 12 SVRV) nicht geeignet. Hier sind Verfahren, wie sie bei Bewertungen nach dem HGB (BilMoG) verwendet werden, zielgerichteter. Das PUC-Verfahren führt zu einem cet. par. geringeren Verpflichtungsumfang bei aktiven Anwärtern, die ihre Anwartschaften erst noch im Zeitverlauf erdienen.

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